Zwillingsgeburt am 18.2.18

„Sie dürfen nicht kommen, wenn wir beim Skifahren sind!“, ordere ich der Zwillingsmama, die in der 35. SWS ist, lachend an. „Alles klar, ich richte es ihnen aus!“, antwortet mir die Mama bei unserem letzten Telefonat… Dann – während unseres Heimwegs vom Skiurlaub – kommt eine kurze SMS: „Bin schon im Krankenhaus, Geburt wird in 2 Tagen eingeleitet.“ Super, denke ich, brave Mädchen! Eine Stunde später die nächste SMS: „Blasensprung!“. Da waren wir zum Glück bereits auf der A71 Höhe Schweinfurt. Ich antworte: „Ok, ich beeil mich!“. Zuhause angekommen schnell die Tasche geschnappt, die schon seit drei Wochen bereit liegt. Aber jetzt – jetzt geht’s wirklich los!?

Ich komme zeitgleich mit dem zukünftigen Papa an und wir betreten den Kreißsaal im Leo in Schweinfurt. 7 cm ist der Muttermund bereits geöffnet, na das hört sich doch prima an! Und auch die nächsten 2,5 Stunden verlaufen planmäßig wie aus dem Lehrbuch. Ich versuche mich so unsichtbar wie möglich zu machen, um die werdenden Eltern und die Hebammen nicht zu stören. Bei Zwillingen ist immer etwas mehr Gewusel im Kreißsaal. Verständlich, denn es kann ja auch mal was nicht nach Plan laufen!

Um kurz vor 24.00 Uhr ein langer Blick der Mama auf die Uhr: wenn sie jetzt noch eine halbe Stunde warten, dann schaffen wir es zum 18.2.18 – und ein Grinsen huscht ihr übers Gesicht, bevor sie sich wieder auf die nächsten Wehen konzentriert. Soooo toll hat sie das gemacht! Zur Belohnung kam die erste Prinzessin dann auch um 0.07 Uhr am 18.2.18 auf die Welt. Die Zweite folgte um 0.15 Uhr ohne Komplikationen, ganz normal… also der ganz normale Geburtswahnsinn! 🙂

Die glücklichen Eltern betrachten eines der Zwillinge.

Noch ein paar Bilder vom Wiegen, Messen und Untersuchen und dann verkrümel ich mich auch ganz schnell und lass das kleine Familienglück alleine… Wieder zurück muss Markus erst mal aufstehen und herhalten, damit ich das Ganze verarbeiten kann. So komisch wie das vielleicht klingt, aber es war toll! Ich habe meine fünf Geburten irgendwie noch mal kurz aus anderen Perspektiven Revue passieren lassen und hätte mir, glaube ich so im Nachhinein, auch ein paar kurze Eindrücke als Fotos gewünscht.

Hier geht’s zur vollständigen Bildergalerie auf unserer Foto Fay-Facebookseite.

Neugeborenen-Fotografie: der kleine Leon

Der kleine Leon schaut fasziniert seinen Vater an.

Ende August hat uns der kleine Leon mit seinen Eltern besucht. So ein kleiner Knuffi! Nach kürzester Zeit hatte er uns alle in seinen Bann gezogen und es war um uns geschehen.

Leon hält Mama und Papa fest an der Hand
Trotz seiner zwei Wochen war es ein tolles und vor allem entspanntes Shooting mit ihm. Das ist nicht selbstverständlich, da die armen kleinen Würmchen ab einem Alter von zwei oder drei Wochen manchmal von Bauchweh geplagt werden. Dadurch kommen sie nur schwer zur Ruhe und sind häufig das ganze Shooting über neugierig und wach.

Nicht so der kleine Leon. An seinem ersten Arbeitstag war er total entspannt und hat zwischendurch friedlich geschlummert…

Leon schlummert friedlich auf Papas Hand

Mama, Papa und das Neugeborene halten fest zusammen Read more

Ein neuer Besuch von Lynn

Lynn bei ihrem Besuch im Juli 2017

Lynn bei ihrem Besuch im Juli 2017

Lynns Geschichte begleitet uns schon seit fast zwei Jahren (lest hier den Beitrag nach). Damals im Dezember 2015 kam die Familie erstmals zu uns ins Studio und besucht uns seitdem in regelmäßigen Abständen. Lynns Entwicklung aus dieser Perspektive mitzuerleben ist wirklich beeindruckend.

Lynn bei ihrem Besuch im Februar 2016

Lynn bei ihrem Besuch im Februar 2016

Beim letzten Besuch hat sie zum ersten Mal etwas gefremdelt, doch nach ein paar Minuten der Eingewöhnung war das wie weggeblasen. Sie ist so eine Süße! Und vor allem sehr tapfer, nach der Herz-OP und den Folgen, die sie danach durchstehen musst. Und trotzdem ist sie so ein Sonnenschein! Wir freuen uns auf die Fortführung der Doku ihrer Entwicklung. Vielleicht können wir schon bald die ersten Schritte festhalten?

Lynn im September 2016 Read more

Newbornshooting mit Emilian

Es ist immer wieder schön, wenn mich Paare nach dem HochzeitsShooting bald wieder mit ihrem Nachwuchs besuchen. Wie diese beiden aus München. 2013 durfte ich ihre Hochzeit fotografisch begleiten und nun kamen sie extra aus München mit ihrem ganz frischen Neugeborenen, Emilian wieder zu uns. Das ehrt uns schon sehr, denn in München gibt es wirklich viele und tolle Fotografen 🙂 Deshalb ein ganz dickes Dankeschön an euch uns alles Gute euch dreien und viele viele gute Nächte 🙂

 

the-Belly-Shooting

Wenn die 9 Monate nicht gar so lang wären, …das weiß jede Mama die schonmal ungeduldig in den letzten Wochen ihrer Schwangerschaft verzweifelt die Tage rückwärts zählt, weil sie die Schnauze voll hat 🙂

Aber da habe ich eine Super Idee…Ein Bellyshooting…entweder kommt ihr so ca in der 35. 36. Woche und wir machen ein paar tolle Aufnahmen von euch. Natürlich mit dem Papa und den Geschwistern oder ihr macht es wie Melanie…Sie kam alle 6 Wochen einmal kurz zu uns und wir haben ein Foto gemacht. Immer die gleiche Stellung, der gleiche Hintergrund und die gleichen Klamotten, sodass wir am Ende eine wundervolle Collage machen konnten wo das Bäuchlein von Mal zu Mal dicker wurde. Wenn wir dann einen Termin vereinbart haben, ist es ganz gut, wenn ihr ein paar Stunden vorher nichts Enges anhabt, das heisst keinen einschneidenden BH und keine Hose die Abdrücke macht. Mit zum Shooting könnt ihr nehmen was immer ihr wollt, Vielleicht schon das Kuscheltier oder was Persönliches vom Baby. Ich finde es immer schöner wenn ihr eigene Utensilien mitbringt, habe aber auch jede Menge Schnick Schnack da 🙂 Ein ausführliches und individuelles Telefongespräch findet dann meist nochmal kurz vorher statt um alles Weitere zu besprechen. Die Dauer des Shootings ist meist eine knappe Stunde und macht euch bestimmt viel viel Spaß, vor allem lenkt es ein wenig ab und steigert die Vorfreude…und in der Regel könnt ihr die Fotos noch vor dem Entbindungstermin mit nach Hause nehmen.

Fragt doch auch mal nach unserem Bauch + Baby Rabattpaket…

 

695 gramm oder der große Kämpfer Jordan

7 Tafeln Schokolade oder eine angetrunkene Flasche Wasser, oder eben der kleine Jordan, der 12 Wochen zu früh das Licht der Welt erblickte. Mit 695 gramm, 32 cm und einem 22 cm großen Dickkopf, der ihm verhalf sich durchzukämpfen. Tapfer hielten er und seine Mama das Ganze 3 Monate im Krankenhaus durch und nun endlich zu Hause angekommen wird gekuschelt was das Zeug hält. Ist es nicht irre was die Medizin alles kann???? Ein Häufchen Glück, das man kaum glauben kann was die Ärzte einem erzählen: „Der packt das!“

Jordan du bist ein ganz Großer, ganz wie dein  Namensvetter 🙂 – Es war mir eine Ehre dich vor der Linse zu haben. Und wie lieb er war – er hat so oft gelacht, dass ich gar nicht hinterher kam. Alles alles Gute für die kleine Familie …

cake-smash-party

Eine Cake-Smash-Party, was soll das sein? Ist natürlich aus dem mir allseits geliebten Amerika, wo Süßes einen ganz anderen Stellenwert hat 🙂 Auf jeden Fall wird da der 1. Geburtstag gern mit einer selbstgebackenen, süßen, bunten Torte gefeiert, welche bei einem Fotoshooting dann von dem Geburtstagskind aufgefuttert werden darf. Je nachdem wie das mit den Manieren bis dahin funktioniert (eigentlich noch gar nicht) endet das ganze dann in einer riesen Sauerei. Zur Freude der Fotografin. Und da ich gerne Sauerei mache, habe ich dieses mal auch die beiden Eltern voll mit Torte beschmiert. Einfach weil ich da Lust drauf hatte, und weil ich die drei schon von unzähligen Shootings her kenne :-). Die Rache kam postwendend, ok, ich habs verdient … Gut dass wir eine Dusche haben … war aber auch eine leckere Torte mhmmmm..

Die-Neugeborenenfotografie

Heute möchte ich euch mal einen kurzen Einblick in unsere Neugeborenenfotografie geben. Oft werden wir gefragt, wann denn der beste Zeitpunkt für Fotos ist, aber das ist relativ egal. Ich bin immer der Meinung, dass man erstmal heimkommen soll. Man weiß ja nie wie man sich nach der Geburt und mit dem neuen Familienzuwachs so fühlt. Ist alles in Ordnung, hat man Lust und Muse auf das Shooting, dann ruft uns an. Innerhalb 1-4 Tagen bekommt ihr auf jeden Fall einen Termin, das geben wir als Versprechen. Als Mama von fünf Kindern kann ich alles nachvollziehen. Bei meinen letzten beiden Zwergen wollte ich unbedingt ganz schnell Fotos machen, so mit 2,3 Tagen, aber als es dann soweit war hatte ich überhaupt keine Lust drauf, wollte viel lieber den ganzen Tag mit ihnen kuscheln und so haben wir  das dann auch gemacht. Also ihr seht, nichts ist wirklich planbar mit den Kleinen und deshalb machen wir das auch so: Die Eltern rufen an, wenn es passt! Tja dann kommt die kleine Familie zu uns und wir beginnen mit ein paar Familienfotos. Dafür ist es ratsam die Babies nicht erst bei mir umzuziehen, sondern schon zu Hause chic zu machen. Danach werden die Kleinen dann bis auf die Windel ausgezogen und wir starten unser Shooting, oder so wie Markus immer sagt: „Babies 1. Arbeitstag kann beginnen :-)“ Was wir dann alles für Fotos machen, entsteht dann immer erst kurz vorher, ich weiß ja nicht welche Mütze dem Zwerg steht, welches Haarband zu den Haaren gut aussieht, oder welche Farbe das Kuscheltier hat, was die Eltern dabei haben. Auf jeden Fall haben wir viel Zeit und wenn der kleine Mann oder die kleine Prinzessin eine Kuschelpause brauchen, oder riesigen Durst haben, dann ist das halt so! Der Boss ist das Baby! Die entscheiden wie es läuft, wir können es nur so angenehm wie möglich machen, also den Heizer auf volle Pulle und keinen Stress machen, aber trotzdem zügig vorangehen. Ja was den Durst der Kleinen angeht, so ist das bei uns immer so, dass 9 von 10 Kindern was zu mampfen brauchen. Egal ob sie eben erst gestillt wurden oder gerade erst eine große Flasche getrunken haben. Anscheinend ist das halt doch anstrengend für die Kleinen und deshalb sollte man sich da auch mal aus seinen Trinkrhythmus bringen lassen, denn nur satte Babies sind brave Babies 🙂

Wir machen in der Regel genug Bilder in ca 1,5 – 2 Stunden, sodass die Eltern eine Auswahl von 30- 40 bearbeiteten Fotos bekommen. Ob die Kleinen Mützen oder sonstigen SchnickSchnack anhaben, entscheiden die Eltern. Wir haben über die letzten 20 Jahre so viele Accessoires angesammelt, dass unser altes Studio der reinste Fundus ist und es kommen irgendwie ständig neue Sachen hinzu, da ich immer wieder neue tolle Ideen habe, oder oft ist es auch so, dass die Eltern was eigenes mitbringen und es uns dann schenken, darüber freuen wir uns natürlich immer sehr. Auf jeden Fall haben wir eine tollen Job und freuen uns über jedes neue kleine Wunder.

 

Geschwisterliebe

 

Ja die letzten Tage war eine süße kleine Familie bei mir. Noah mit seinen knappen 2 Jahren hat endlich seinen lang ersehnten Bruder bekommen und nun ging es zum ersten Fotoshooting des kleinen Theo zu uns. Die kleine Familie ist uns schon lange bekannt und wir freuten uns sehr auf das Bildermachen mit den 2 Jungs. Der kleine Theo war dann sowas von entspannt, dass wir fast alles mit ihm anstellen konnten. Das heisst jetzt aber nicht, dass der neugierige Wurm alles verpennt hat, neeee ganz und gar nicht, die Äuglein wollten gar nicht zugehen 😉 So hatten wir ganz viele wunderschöne Fotos im Kasten und die Eltern ihre Qual der Wahl beim aussuchen…Tut mir echt leid, aber wenn eure Jungs sooo süß sind, entstehen halt auch jede Menge Bilder 😉 Jetzt wünschen wir euch viel Freude mit den entstandenen Erinnerungen und sagen: „Bis bald mal wieder …“

Coco und Anton

Nicht immer klappt es, das umzusetzen, was man sich vorstellt…

Die Idee war: Kleines Baby + Welpe = Zuckersüßes Foto

Nur dass unsere Coco noch nie einen Hund so nah vor sich hatte und Anton, der kleine Welpe, noch nie ein Baby gesehen hat. Coco fing  sofort an zu weinen und Anton wuselte ganz verstört durchs Studio. Ok, dann bestechen wir unsere Tochter eben mit einem Lolli. Super Idee, klappte auch! Nur dass Anton den Lolli und vor allem den süßen Sabber, der an Coco runtertropfte auch lecker fand. Coco aber fand es wiederum überhaupt nicht schön, dass sie abgeleckt wurde.

Also im Großen und Ganzen muss ich zugeben, es war eine Katastrophe. Aber naja, dafür haben beide danach einen ziemlich langen Mittagsschlaf gehalten… War wohl sehr sehr anstrengend und aufregend. 😉

Kreative Fotografie in Bad Kissingen

Wir beraten Euch gerne!