Die Fotobox

Was ist das denn schon wieder??? Manchmal dauert es eben bis gewisse Trends in der Rhön ankommen. Die letzten Jahre über konnte sich keiner so richtig was darunter vorstellen, zumindest nicht hier bei uns im tiefsten Rhöner Land. Ja was isses denn nu? Ganz einfach, eine Ecke bei einer Feier, sagen wir mal eine Hochzeit, in der ein paar Kisten mit Verkleidungssachen, ein lustiger Hintergrund und ein Fotograf stehen.

Bei einer richtigen Fotobox steht ja eig nur ein Automat, wo man mit Hilfe des Selbstauslösers sich fotografieren kann. Da wir Rhöner aber bekannt sind für unsere na ja etwas andere Art, muss man die Leute schon etwas animieren 🙂 Und dafür gibt’s dann unseren Nico oder Mario. Die beiden haben das ganze total im Griff! Keine Oma, kein Onkel, niemand kann sich davor drücken. Ob mit Boxhandschuhen endlich mal den sooo geliebten Schwager verhaun oder. Einfach mal Prinzessin sein. Es ist für jeden was dabei. Und der Lachfaktor ist garantiert…

Blauer Daumen…

Der Weg zum Studio wird gepflastert.

Am besten sollen kreative Leute bei ihren kreativen Jobs bleiben, denn das kann nicht gut gehen. Mein Schatz hat das nämlich jetzt am eigenen Daumen bzw. Mittelfinger zu spüren bekommen.Da ja der kreative Mensch Nummer 1, schöne große Steine wollte, die auch schön schwer sind… musste der kreative Mensch Nummer 2 sich dann mit den ewig schweren Trümmern abmühen.Zack! Passiert! Der Finger war dazwischen, Nun ja `s gibt ja Kügelchen :-)Aber es sieht schon super toll aus, was meine Männer bis jetzt verlegt haben und pünktlich zur Grillsaison werden sie auch fertig sein…

Eine Ausstellung für die Rhönliebe

 

Anfang Februar kam das Dorint in Bad Brückenau auf uns zu, ob wir nicht Lust hätten, eine Ausstellung in ihrem Restaurant Rhönliebe zu gestalten. Wir waren von dieser Idee sehr angetan. Der erste Schritt war es nun, ein Thema festzulegen, welches auf 18 Bildern wiedergespiegelt werden soll. Nach einigen Tagen stießen wir durch Zufall auf eine Anzeige in der örtlichen Zeitung, die über Sepp, den Besenbinder, berichtete. Dadurch trafen wir den Entschluss, dass wir alte Rhöner Berufe auf unseren Bilder verewigen wollen.

Nach einer kurzen Absprache mit dem Dorint begannen wir mit unserem Projekt. Eine unserer ersten Anlaufstellen war Sepp, der Besenbinder, der natürlich sofort mit vollem Eifer dabei war. Er zeigte uns seine Utensilien, die er zum Besenbinden braucht. Wir sahen fertige Besen, Weiden und allerlei Anderes.

Am Tag des Shootings richteten wir in Stangenroth die Location her und positionierten unser „Model“ vor der Scheune. Uns war es wichtig, mit „available light“ zu fotografieren.  Sepp durfte auf keinen Fall in die Kamera schauen, da die Gäste des Restaurants von den Blicken der Rhöner Arbeiter beim Essen nicht verunsichert werden sollen.

Alle Bilder erscheinen am Ende in schwarz-weiß. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Wochen sehr viele interessante Leute kennenlernen und eine Menge über die traditionelle Rhöner Arbeit sowie die Lebensart der Leute kennenlernen.

Kreative Fotografie in Bad Kissingen

Wir beraten Euch gerne!